Unterwegs im Freien - Gespräche vom Wegesrand

Gespräche vom Wegesrand

Transkript

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu Unterwegs im Freien Gespräche vom Wegesrand.

00:00:06: Ich bin gerade wieder auf einer kleinen Runde rund um Quedlenburg unterwegs und möchte euch

00:00:13: nun gerne wieder mitnehmen. In dieser Folge möchte ich euch ein bisschen was zur Motivation

00:00:19: erzählen. Ich hatte mir das überlegt jetzt im Winter passend, wo ja viele das Wintertief haben

00:00:26: oder kennen zumindest. Dachte ich mir, da passt genau eine Folge zu Motivation und deswegen habe ich

00:00:35: mir dazu ein paar Gedanken gemacht. Ich selbst bin ja auch so ein Mensch, der so ein bisschen im

00:00:42: Wintertief hängt. Es war jetzt ja auch erst die Krankheit bei mir und dann fiel es mir auch schwer,

00:00:48: mich wieder aufzuraffen und deswegen dachte ich mir jetzt, Mensch, da passt es genau gut rein jetzt

00:00:55: die Folge zur Motivation zu machen im Winter. Ja, es wird dabei so ein bisschen darum gehen,

00:01:01: wie ich mich selbst zu Sport motiviere, wie ich zum Sport gekommen bin überhaupt, wie ich es damit

00:01:08: angefangen habe. Viele kennen das sicherlich. Gerade die erste Motivation mit Sport anzufangen

00:01:14: oder sowas ist ja für die meisten die größte Hürde. So war das auch bei mir. Dann möchte ich

00:01:22: ein bisschen was darüber erzählen, wie wir unser Kind zum Wandern motivieren konnten, dass sie

00:01:29: mittlerweile genauso gerne wandern geht wie ihre Eltern und dann wird es noch ein bisschen was zu

00:01:37: Motivation rund um die Natur und den Umweltschutz gehen. Genau, aber fangen wir erst mal an. Meine

00:01:45: Sportgeschichte, ja, das ging los. Also ich sage es gleich, ich habe mehrmals gestartet. Meine

00:01:55: Sportkarriere ging nicht von Anfang an gleich steil. Im Gegenteil, ich hatte viele Startschwierigkeiten,

00:02:02: habe es immer mal wieder probiert, mich zum Sport zu motivieren. Natürlich dann im Fitnessstudio,

00:02:09: meistens kam die Idee, man sitzt mit Freunden beim Bierchen und auch meistens im Winter und alle

00:02:16: sagen dann ja und ab nächsten Jahr müsste man ja dann mal was machen und die Vicky-Nie-Figur oder

00:02:23: dass man sich mal wieder selbst ein bisschen wohler fühlt. Dann sind diese Ideen immer

00:02:28: schnell mal zusammengesponnen. Kommen wir melden uns mal im Fitdi an und dann geht es los.

00:02:34: Ja, gesagt getan, man meldet sich im Fitdi an, geht es zwei, drei mal hin und dann war es das auch mit

00:02:40: dem Jahresabo und das Fitnessstudio verdient Geld für einen, der eigentlich niemals kommt.

00:02:46: Ja, das Ganze habe ich glaube ich dreimal oder so gemacht und dann habe ich mir gesagt, ja okay,

00:02:53: vielleicht bin ich einfach nicht der Mensch dafür und habe das dann einfach sein lassen. Also warum

00:02:59: sich da immer anmelden, immer Geld bezahlen und ja, und irgendwann ein paar Jahre später,

00:03:07: ich schätze mal so zwei, drei Jahre später, war das dann, das war beim Nachbarn auf dem Balkon

00:03:12: saßen und genau wieder so ging es los, es ging um, ja wir müssen ja mal was tun und ein bisschen

00:03:19: fitter werden und kommen, lass uns doch mal im Fitnessstudio anmelden und da ich aber aus

00:03:25: meinen vergangenen Malen doch gelernt habe, habe ich dann gesagt, ne Leute, das ist doch totaler

00:03:30: Blödsinn. Jetzt melden wir uns dann wieder im Fitdi an, das ist jetzt mal so eine Schnapsidee

00:03:35: und das wird doch am Ende nuscht., sie waren davon aber jedenfalls überzeugt und ich habe

00:03:42: gesagt,, es ist ja nicht so, dass ich nichts machen wollen würde oder nichts verbessern

00:03:46: wollen würde, aber ich finde es mit Fitdi immer schlecht, weil da ist ein Geldwert dahinter,

00:03:52: ich bezahle dann wieder und wenn es dann doch nicht klappt,, dann ist wieder Geld zum

00:03:56: Fenster rausgeworfen. Also habe ich vorgeschlagen, lass uns doch einfach laufen gehen. Laufen gehen

00:04:03: ist relativ einfach, brauchst du nichts für, gibt einen Haufen Apps, wo man so die für Laufanfänger

00:04:11: sind, die man sich runterladen kann und dann kriegt man da Trainings vorgeschlagen meint

00:04:15: ich und da kann man einfach loslaufen, lass uns doch das machen und wenn das dann Spaß macht,

00:04:20: kann man sich immer noch Laufschulen, aber für den Anfang erst mal starten, erst mal los.,

00:04:25: das war auf jeden Fall nicht so, die Idee kam nicht so gut an, es musste das Fitdi sein. Also haben

00:04:32: sie sich, glaube ich, zwei oder drei Wochen nach unserem Treffen, hatten sie sich einen Termin

00:04:38: besorgt für so ein Probetraining im Fitnessstudio., er sagt,, gut, komme ich mit, aber wir

00:04:45: wollten ja was machen, also fang ich jetzt schon mal an mit Laufen und tatsächlich habe ich mir

00:04:50: dann so eine Laufapp geholt, runtergeladen und hab dann gesagt, hier, ich möchte jetzt einfach

00:04:57: anfangen zu laufen und hab dann, man gibt da so ein paar Daten an, wie so der Fitnessstand ist,

00:05:03: wie fit man denn wirklich ist. Ja, ich weiß gar nicht mehr, aber Couchpotato gab es,

00:05:09: glaube ich, auch auf jeden Fall so was habe ich angegeben, weil es war ja genau meins. Oder mein

00:05:15: Fitnesslevel zu der Zeit,, und dann ging es los und da war am Anfang so eine Minute

00:05:23: laufen, eine Minute gehen, eine Minute laufen und man hatte dann so sechs Intervalle. Das werde

00:05:28: ich nicht vergessen, weil es war der grausamste Lauf, den ich bis jetzt hatte. Ich dachte bei

00:05:34: diesen sechs Intervallen, wo ich jedes eigentlich nur eine Minute ist, was ich erstmal gar nicht so

00:05:38: schwer anhört, aber für mich war das damals, war ja auch noch ein bisschen übergewichtig,

00:05:43: für mich war das damals die Hölle und es hat alles weh und ich dachte, dort echt, es geht nicht

00:05:50: mehr und ich muss mich hinsetzen., auf jeden Fall habe ich das dann durchgezogen und habe dann

00:05:57: versucht, diese App immer weiter zu nutzen und natürlich ist es am Anfang mega schwer, sich

00:06:04: immer zu motivieren und zu sagen, jetzt geht es wieder los. Aber was mir damals geholfen hatte,

00:06:09: war bei mir die Motivation zu zeigen, Leute, ihr braucht euch nicht im Fitdi anmehren, sondern es

00:06:16: geht auch so., und zumal wollte ich beim Probetraining dann ein paar Wochen später nicht

00:06:22: ganz so in Seilen hängen. Genau, und ach so, kleine Anekdote noch nebenbei, warum ich mich

00:06:31: überhaupt zum Probetraining überreden lassen habe. Mein Nachbar sagte damals ein Spruch zu mir

00:06:37: und das werde ich auch nicht vergessen, sagte damals zu mir, Mensch, du hast auch aufgehört mit

00:06:42: Rauchen nach so vielen Jahren. Wenn du aufhörst mit Rauchen, also wenn du das schaffst, dann schaffst

00:06:48: du doch eigentlich alles. Da wird doch dein Kopf vor dem Stande sein zu sagen, das ziehst du jetzt

00:06:51: durch. Und dieser Spruch tatsächlich, der motiviert mich bis heute teilweise noch, weil ich mir sage,

00:06:59: ja, wenn man das geschafft hat, da hat man einfach ein Mindset, wo man sagt, ja, eigentlich kannst du

00:07:05: das auch schaffen. Es ist alles eigentlich leichter als mit Rauchen aufzuhören. Zumindest sehe ich das so.

00:07:12: Und ja, jedenfalls mir dann ins Fitdi gegangen, nicht ins Fitdi gegangen. Also ich war dann

00:07:22: jedenfalls laufen und wollte im Fitdi dann zum Probetraining nicht durchhängen. Und das hat

00:07:28: mich dann auch motiviert, immer weiterzumachen, immer weiterzulaufen. Und man merkt dann auch schon,

00:07:33: wie man immer fitter wird. Und das nicht so, wie damals war. Davor war das Längste, was ich mal

00:07:40: im Fitdi durchgehalten habe, so 10 Tage, 14 Tage oder sowas, wo man regelmäßig ins Fitdi

00:07:49: gegangen ist. Und danach immer am besten noch zu McDonald gegangen, weil man hat ja jetzt was getan.

00:07:54: Jetzt kann man sich ja auch mal was gönnen. Also danach zu McDonalds, man hat sich was gegönnt.

00:07:59: Ja, und eigentlich war damit wieder alles obsolet, was man gemacht hat. Und man hätte es sich auch

00:08:05: schenken können. Und, kein Wunder, also, dass man da abgebrochen hat. Diesmal jedenfalls lief das

00:08:11: aber alles besser mit dem Laufen. Und tatsächlich kam ich da so ein bisschen rein und hatte die

00:08:15: Motivation gefunden, das durchzuziehen. Und dann war das Probetraining. Und eigentlich bin

00:08:21: ich so rein gegangen. Ich lasse mir jetzt hier nicht wieder eine Jahresmitgliedschaft auf,

00:08:25: schwarzen. Das wird blöd sind. Siehst sie wahrscheinlich sowieso nicht durch.,

00:08:30: wir saßen da und der Trainer hat uns irgendwas erzählt und wie wir so alles machen können,

00:08:36: hat uns da so ein bisschen beim Probetraining begleitet, hat uns die Geräte gezeigt. Ende vom

00:08:42: Lied war ich mir doch wieder eine Jahresmitgliedschaft auf, schwarzen lassen. Und,

00:08:49: so war es dann. Also hatte ich jetzt eine Jahresmitgliedschaft im Fitnessstudio und war

00:08:55: laufen. Na und dann ging es weiter. Dann musste ich ja dann hingehen auch ins Fitnessstudio

00:09:06: und wollte dieses Geld dann diesmal nutzen und auch weiter durchziehen, genauso wie mit dem Laufen.

00:09:12: Ich habe dann also beides gemacht, bin dann laufen gewesen und war regelmäßig im Fitnessstudio.

00:09:20: Am Anfang alle drei Tage, weil Laufen einen Tag, dann einen Tag Fitnessstudio und dann einen Rest

00:09:29: und tatsächlich hatte das diesmal dann geklappt. Natürlich stand auch so die Motivation im

00:09:35: Hintergrund, was ich ja in der ersten Folge schon mal erwähnt hatte, dass ich gesagt habe,

00:09:40: Mensch, du wirst jetzt Vater und es kann noch nicht sein, dass du, wenn du eine Treppe hochgehst,

00:09:46: irgendwann ehrgeuchst als dein Kind oder sowas. Und man will ja auch mal fangen spielen mit dem Kind

00:09:52: ohne gefühlten Herzgasport zu kriegen. Und deswegen ja, das war auch noch so ein Motivationsschub.

00:10:02: Also ich sage mal, es kamen viele Sachen diesmal zusammen, die mich motiviert haben,

00:10:07: das dann auch durchzuziehen. Und tatsächlich hat es dann geklappt und was dann auch passiert ist,

00:10:12: natürlich. Am Anfang nimmt man ja ziemlich schnell ab. Der Körper verliert viel Wasser am Anfang,

00:10:18: dadurch hat man wirklich starken Gewichtsverlust zum Anfang. Und das motiviert natürlich

00:10:23: ungemein, da weiterzumachen, weil man will dann immer mehr und immer schneller noch abnehmen.

00:10:29: Man fühlt sich selber wieder besser, man fühlt sich fitter. Man merkt, dass einem das draußen

00:10:34: alles nicht mehr so nachhängt und sowas. Man kann schneller wieder Gas geben und ist schneller

00:10:44: wieder fit und schneller regeneriert. Und das tatsächlich hat mir dann nochmal so auch ein

00:10:50: Motivationsboost gegeben, den man kaum mit Worten fassen kann. Und auf einmal war ich wirklich

00:10:55: eigentlich jeden zweiten Tag im Fitnessstudio. Die Tage dazwischen war ich laufen, also ich habe

00:11:02: dann wirklich komplett durchgezogen. Und ja, die Resultate sind am Anfang enorm. Genau. Und was

00:11:16: mich heute motiviert, ist immer noch dieses Fit bleiben, dass ich mich fit halte. Ich habe

00:11:23: natürlich auch, muss ich ehrlich zugeben, eine massive Angst davor, dass wenn ich keinen Sport

00:11:29: mehr mache oder aufhöre, dass ich dann wieder zunehme und mich körperlich wieder schlechter

00:11:38: fühle. Und das ist was, was mir wirklich, ja man muss schon sagen, doch zum Teil Angst macht. Und

00:11:46: diese Angst motiviert mich aber auch immer wieder weiterzumachen, immer wieder loszurennen,

00:11:51: zu sagen, ja komm, heute gehst du wieder raus, machst wieder was. Und was auch hilft,

00:12:00: sind so kleine Motivatoren, wie dieses Steil ist geil, was ich mir angewöhnt habe. Und ja, wenn man

00:12:08: dann erstmal fitter ist, dann ist Steil wirklich geil, weil das hebt einen einfach nicht

00:12:13: mehr so an, so ein Berg. Und da macht es natürlich auch mehr Spaß. Und mittlerweile ist das ja bei mir

00:12:19: bei Insta so ein kleiner Running Gag auch geworden, wo jetzt schon mehrere mitziehen und das dann auch

00:12:26: immer selber sich wieder sagen. Und das motiviert natürlich auch mich noch mal zusätzlich,

00:12:32: dann das immer wieder zu pausen und zu zeigen, ja Leute, so geht es auch. Und dann sind natürlich

00:12:41: auch noch andere Motivatoren da, wie sportliche Ziele, die man sich vornimmt. Aber zu den

00:12:47: Zielen will ich dann vielleicht in der nächsten Folge noch mal näher drauf eingehen, weil dann

00:12:52: steht ja Silvester vor der Tür und man macht sich wieder Ziele fürs neue Jahr. Da habe ich auf

00:12:58: jeden Fall auch schon eine Folge geplant, wo ich dann noch mal mehr zu so sportlichen Zielen sagen

00:13:05: möchte. Der Sport ist für mich natürlich auch wichtig, weil so mein bester Ausgleich zu meinem

00:13:14: Job ist. Ich bin IT-ler und sitze die meiste Zeit am PC oder eigentlich ausschließlich. Und da

00:13:23: ist nicht viel mit Bewegung. Und deswegen brauche ich ein Ausgleich. Und das

00:13:30: ist natürlich Sport mit der beste Ausgleich dafür, um den Kopf frei zu kriegen. Ich kriege

00:13:37: nirgends so gut den Kopf frei wie beim Laufen, weil ich da einfach an nichts wirklich so was wie

00:13:46: Arbeit oder so denke, sondern weil ich an meinen Sport denke, an meinen Lauf auch welche

00:13:51: Ziele ich noch erreichen möchte. Ich denke über mein unterwegs im Freien nach, entwickelt dabei neue

00:13:58: Ideen, was man noch so machen könnte. Genau, und das hilft mir einfach, um so ein bisschen

00:14:06: rauszukommen. Ja, ihr hört schon, ich gehe gerade nebenbei im Berg hoch. Steil ist geil, stimmt schon,

00:14:15: aber während so einer Aufnahme und dann die ganze Zeit reden, das merkt man doch ist aber ein

00:14:22: gutes Beispiel gerade dafür., das sind auf jeden Fall so meine Motivation, meine Motivation.

00:14:33: Jetzt möchte ich noch mal ein bisschen erzählen, nicht nur was mir so hilft, sondern was so allgemein

00:14:42: hilft, was ich festgestellt habe, um sich wieder zum Sport zu motivieren und zu sagen, ich mache

00:14:49: jetzt los. Und natürlich sind das die Ziele, die man sich setzen kann, aber wie gesagt dazu werde

00:14:55: ich das nächste Mal noch mehr sagen, was aber auch hilft, sind so feste Termine. Und das müssen

00:15:02: jetzt nicht Termine sein wie ich gehe jetzt zweimal die Woche joggen. Also so eine Termine kann man

00:15:08: sich natürlich auch setzen, wenn man die dann einhält umso besser, aber es sind auch so Termine,

00:15:13: die man in der Zukunft setzt. Zum Beispiel hilft es, wenn man sich für irgendein Event anmeldet,

00:15:21: weil wenn man erst mal angemeldet ist, hat man was Festes. Man weiß, man hat dafür bezahlt,

00:15:26: man hat dieses Event vor sich und gerade bei so einem Event möchte man ja auch dann gut performen,

00:15:34: sage ich mal. Und das motiviert natürlich auch sich dann fürs Training dahinter zu klemmen und

00:15:40: zu sagen, ja okay, ich habe dieses Event vor mir, ich muss mir jetzt einen Plan machen,

00:15:46: wie erreiche ich das, wofür ich mich dort angemeldet habe. Und dabei ist völlig egal, ob das jetzt

00:15:52: ein 10 Kilometer Lauf ist, ob das ein Marathon ist, ob das eine Extremwanderung ist oder was einem

00:16:02: so für Ideen kommen, wofür man sich so anmelden kann. Ein zweiter großer Motivator ist Sport mit

00:16:12: Freunden oder mit anderen zusammen, also in der Gruppe. Das motiviert natürlich auch zusätzlich.

00:16:20: Erst mal hat man immer noch mal einen zweiten der Sache, komm wir haben uns verabredet,

00:16:24: das geht los. Das heißt, diese Möglichkeit abzusagen, die ist zwar da, aber die hat eine

00:16:32: größere Schwelle, weil wenn ich alleine Sport mache, kann ich auch einfach sagen, ach komm,

00:16:35: ich habe keinen Bock, lass sein. Aber wenn ich dafür aktiv jemanden anders absagen muss,

00:16:41: ist das wieder was, was ich eben aktiv machen muss. Und das, die hört es schon ein kleines

00:16:47: bisschen größer, dann zu schreiben, ach ich habe keinen Bock. Und selbst wenn ich das demache

00:16:53: besteht immer noch die Möglichkeit, dass der andere dann schreibt, ach komm los,

00:16:58: lass uns doch los machen, so schlimm ist es doch gar nicht, komm wir ziehen das jetzt

00:17:02: zusammen durch. Und da ist natürlich auch so ein guter Motivator zu sagen, ja das hilft mir,

00:17:10: mehr Sport zu machen und dran zu bleiben. Was auch helfen kann ist, das habe ich auch schon

00:17:17: selbst manchmal genutzt, wenn ich merke, ich habe so ein kleines Tief und so richtig geht es nicht

00:17:23: los und ich kann mich nicht so richtig motivieren jetzt los zu machen, dann hilft es mir auch manchmal

00:17:29: bei Insta zum Beispiel einfach zu posten hier, das und das ist der Plan, das und das werde ich machen.

00:17:37: Weil ich dann einfach das angekündigt habe. Und wenn ich was angekündigt habe, dann ist natürlich

00:17:43: die Motivation sehr hoch bei mir zu sagen, ja ziehe ich jetzt auch durch, mache ich jetzt,

00:17:50: weil ich habe sehr angekündigt, ich habe jetzt keine Lust da zu schreiben, ah hier war zu schwach

00:17:56: oder habe es einfach nicht geschafft und ja das ist eine Hürde, die ich dann eher nicht

00:18:02: nehme, das heißt wenn ich es angekündigt habe, dann ziehe ich es auch durch. Und das hilft

00:18:08: zumindest mir öfters auch mal, dann wenn ich wirklich gar keine Motivation habe, jetzt los zu

00:18:15: machen, los zu gehen. Was auch wichtig ist, ist, dass man sich nicht, oder dass man nicht versucht,

00:18:27: perfekt zu sein, in dem was man dort macht. Klar es ist hoch motivieren, schneller, höher,

00:18:33: weiter, gerade beim Laufen oder beim Sport, aber es ist auch mal ok, einen schlechten Lauf zu haben.

00:18:39: Es ist auch ok, wenn man mal nicht seine Bestzeit läuft. Man kann nicht jedes mal seine Bestzeit

00:18:45: laufen oder sich verbessern. Es ist auch ok, wenn man mal einen langsamen Lauf macht oder wenn man

00:18:51: mal wie gesagt einen schlechten Lauf hat, wo gar nichts läuft. Hatt ich auch schon öfters,

00:18:55: ist dann erstmal so ein kleiner Knick und man sagt, ach Mensch, das lief heute aber gar nicht gut

00:19:02: und richtig hat es heute keinen Spaß gemacht. Das ist aber nicht schlimm, lasst euch davon bloß

00:19:08: nicht abbringen. Es ist auch völlig ok, sowas mal zu haben und man kann sich dann immer noch sagen,

00:19:15: ja wenigstens war ich überhaupt laufen, wenigstens habe ich überhaupt was gemacht und besser

00:19:20: ein schlechter Lauf oder meinen schlechten Lauf haben, als gar nicht raus zu gehen und sich gar

00:19:26: nicht zu bewegen. Und irgendwann kommt dann, ich habe es mir mal so aufgeschrieben, Motivation

00:19:37: bringt dich los, Disziplin bringt dich heim. Was ich damit sagen will ist, man braucht natürlich

00:19:43: erstmal diese initiale Motivation, um sich raus hoch zu bewegen, vom Sofa aufzustehen und los zu

00:19:50: machen. Und dann ist natürlich die Disziplin, die Selbstdisziplin wichtig, dass man sich dann

00:19:57: sagt, jetzt komm, bin jetzt unterwegs, zieh das jetzt durch, machen das jetzt bis zum Ende. Wenn es

00:20:03: nicht der beste oder das beste Ergebnis wird, egal, wir ziehen es jetzt durch. Und irgendwann hat

00:20:11: man dann auch den Punkt erreicht, es ist viel am Anfang so, um sich erstmal diese Anfangs

00:20:17: Motivation zu kriegen. Aber irgendwann kommt man an den Punkt, wo man sich gar nicht mehr so oft

00:20:21: und so schwer motivieren muss, weil das einfach in Tagesablauf mit übergeht. Man kennt es

00:20:29: nicht anders, man wird ja auch besser, der Körper wird fitter, je fitter man wird,

00:20:34: desto weniger anstrengend sind die Läufe oder der Sport, den man macht, auch das Extremwandern oder

00:20:40: das Spazieren gehen, zählt alles damit runter. Es wird immer einfacher, je öfter man das

00:20:46: macht. Und je einfacher es wird, desto weniger groß oder desto weniger muss man sich motivieren,

00:20:54: das überhaupt zu machen, weil es hebt ein alles nicht mehr so an. Es ist nicht mehr so schlimm,

00:20:59: dieses, oh, da bin ich wieder so K.O. oder so was, das hat man dann einfach nicht mehr so. Und dann

00:21:05: wird es natürlich auch einfacher, sich zu motivieren. Genau, das nur dazu. Dann hatte ich am

00:21:15: Anfang gesagt, jetzt habe ich euch erzählt, wie man hier ein bisschen sich zum Sport motivieren kann

00:21:20: und habe euch ja auch erzählt, dass eine mal noch Motivation war, dass ich vor meinem Kind

00:21:28: dann nicht durchhänge oder so was, oder ihr das nicht auch vorleben kann, dass man ein aktives

00:21:34: Leben führen kann. Und das bringt mich zum nächsten Punkt, wie wir unser Kind dann fürs Wanderen

00:21:44: begeistern konnten. Das war natürlich am Anfang recht schwer, sag ich mal, oder was heißt schwer,

00:21:52: eigentlich schwer war es nicht, es war mühselig, weil Kinder, die machen einfach das mit, was die

00:22:00: Eltern machen, was man ihnen vorlebt, das machen sie einfach mit. Sie kennen es ja nicht anders und

00:22:05: sie lernen es auch nicht anders. Aber fürs Wanderen dann oder unser Kind zum Wanderen zu kriegen war

00:22:12: natürlich in dem Sinne mühselig, weil am Anfang sind sie ja noch nicht so laufstark, sie können

00:22:17: noch nicht so viel so gut laufen, sie müssen immer wieder Pausen machen und sowas. Und es braucht

00:22:23: natürlich alles Zeit und diese Pause sei ihnen natürlich gegönnt. Also keine Frage, das möchte

00:22:28: ich jetzt nicht hier in Abrede stellen, nicht, dass mich da jemals falsch versteht. Aber das

00:22:34: heißt dann, dass man sich auch als Eltern dazu durchregen muss, zu sagen, ja okay, wenn der

00:22:38: Kilometer jetzt am Anfang eine Stunde dauert, dann ist das so. Aber das Kind lief selber und

00:22:47: das haben wir auch immer probiert. Dass es so wenig wie möglich getragen wird, dass es selber

00:22:51: läuft. Klar, wenn es immer nicht so gut geht oder sowas haben wir sie auch auf dem Arm genommen oder

00:22:57: sowas, keine Frage. Aber dass man das Kind nicht jedes Mal, wenn sie sagt, oh, kannst du mich nicht

00:23:03: auf dem Arm nehmen, dass man sie dann gleich hoch nimmt und trägt oder sowas, sowas haben wir

00:23:07: nicht gemacht. Wenn dann wirklich, man merkt das ja bei seinem eigenen Kind, vor allen Dingen,

00:23:12: merkt man ja, ob das nun Erschöpfung ist oder oder weil die Beine jetzt lahm sind oder weil

00:23:20: wirklich nichts mehr geht. Das merkt man ja oder ob das einfach nur so ist. Eigentlich habe ich keine

00:23:25: richtige Lust, nimm mich mal hoch, das ist bequemer. Genau und das muss man dann so ein bisschen

00:23:31: rausfinden und dadurch ist unser Kindheit schon von Anfang an viel selbst gelaufen. Wir sind immer

00:23:38: zu Fuß zur Kita und zurück. Es gab gar nicht diese Diskussion, ob wir mit dem Auto fahren oder nicht,

00:23:45: sondern bei Wind und Wetter es ging immer zu Fuß zur Kita, weil auch bei Regen und Schnee,

00:23:52: klar ist das nicht so schön, aber das kriegt man hin. Man muss sich nur richtig kleiden und

00:23:58: dann ist das auch kein Problem und es hat super geklappt bei uns. Und dadurch hat sich unser Kind

00:24:05: recht schnell auch an das Gehen gewöhnt, an das selber laufen. Dann natürlich die Wanderungen

00:24:12: wurden immer länger, dann haben wir mal lange Touren gemacht, wo ich sie dann auch noch viel

00:24:18: in der Krachse hatte, aber zwischendurch immer musste sie auch selber laufen und so was. Und man

00:24:25: kann die Kinder ja auch immer motivieren. Zum Beispiel, wenn wir oben sind, gibt es ein Snack oder so

00:24:31: was oder oben machen wir eine kleine Pause oder da kommt ein See, da können wir ein paar Steine

00:24:36: werfen und so was. Genau, mit so was kann man dann die Kinder animieren oder konnten wir unser

00:24:43: Kind gut animieren. Ich kann ja immer nur von unserem Kind jetzt sprechen, wie das bei uns geklappt

00:24:49: hat, was bei uns auch gut funktioniert hat und das kam mehr durch Zufall. Wir sind auf dem

00:25:00: Brocken hoch und sind dann dort in die Touristinfo, um uns ein bisschen aufzuwärmen. Da hat so ein

00:25:05: Schleichtier gesehen und hat dann gefragt, hier kann ich nicht so ein Schleichtier haben. Ich

00:25:09: sagte, na komm, bis jetzt hier alleine auf dem Brocken hoch gegangen, muss man sich ja auch

00:25:14: belohnen und dann haben wir ihren Schleichtier geholt. Und das hat sich so eine Brand ins

00:25:21: Gedächtnis, dass jetzt jedes Mal möchte sie natürlich freiwillig auf dem Brocken hoch rennen,

00:25:27: weil sie dann hofft oder denkt, da oben gibt es ein Schleichtier. Also gab es bis jetzt auch immer,

00:25:31: weil ich stolz darauf bin, wenn unsere Kleine da alleine hoch rennt und genau. Und am Anfang,

00:25:42: was unser Kind auch viel wiederholt hat, weil ich das hier gerade auf meinem Pet lese,

00:25:47: dieser Running Gag, wer viel läuft, kann viel essen. Da habe ich am Anfang gar nicht so viel

00:25:56: darüber nachgedacht. Aber unser Kind natürlich auch, wie alle Kinder, ah, kann ich noch was Süßes,

00:26:02: kann ich hier noch mal, gibt es noch eine Kleinigkeit, ein Snack und so was. Und da habe ich am Anfang

00:26:08: immer mal so mehr aus Schatz gesagt, wer viel läuft, kann viel essen. Und das hat sie sich

00:26:14: aber so eingeprägt, dass es dann teilweise auch schon so war, dass sie zu Hause gesagt hat,

00:26:19: komm, lass uns mal noch rausgehen und so was. Möcht noch eine Süßigkeit. Und ja, natürlich haben

00:26:27: wir das dann auch ab und zu gemacht, dass wir dann gesagt haben, ja, okay, wenn sie sich bewegen

00:26:33: will, super, unterstützen wir, dann komm, lass uns noch eine Runde gehen, wir nehmen kleine Süßigkeit

00:26:38: mit und so was. Dann machen wir irgendwo ein kleines Picnic und Hauptsache raus, Hauptsache bewegen.

00:26:45: Ja, und was ich auch noch erzählen kann, was auf Wanderung auch immer sehr gut hilft,

00:26:55: ist Ablenkung. Natürlich, wenn das Kind nicht zu erzählen hat oder nicht abgelenkt ist und sich

00:27:02: die ganze Zeit nur darauf konzentriert, zu gehen, zu gehen, einen Schritt vor den anderen und so

00:27:07: was, das geht uns doch auch nicht anders. Da wird es dann irgendwann, sag ich mal, anstrengender. Wenn

00:27:16: man sich aber ablenkt, wenn man mit anderen quatscht oder ein Spiel spielt oder sowas, geht

00:27:21: dann das alles viel leichter von der Hand. Man läuft und merkt es gar nicht, wie man läuft. Und

00:27:26: das funktioniert natürlich bei Kindern auch super. Und mit Kindern kann man dann schöne Spiele spielen,

00:27:31: wie ich sehe, was was du nicht siehst. Ja, sowas. Oder man unterhält sich über die

00:27:39: Natur irgendwelche wissenswerten Dinge. Was ist das für ein Baum? Was ist das für ein Gras? Was

00:27:44: ist das für eine Blume? Genau, sowas. Dann hat man auch gleich noch ein bisschen Lerneffekt

00:27:51: und lenkt die Kinder vom Gehen selbst ab. Und das führt natürlich dann irgendwann dazu,

00:28:01: dass die Kinder selber gerne rausgehen. Also, wie gesagt, unser Kind geht mittlerweile sehr gerne

00:28:08: mit, geht auch immer gerne mit wandern und zieht die Touren auch durch. Und dazu gehören auch

00:28:16: lange Touren, also wirklich lange Touren. Sie hat ja jetzt auch ihre erste Extremwanderung mit 30

00:28:22: Kilometern, hat sie ja auch jetzt schon selbst gemacht. Und das kurz nachdem sie fünf geworden ist,

00:28:30: das ist schon eine beachtliche Leistung. Was ich damit, warum ich das jetzt auch nochmal erwähne,

00:28:36: nicht nur weil ich stolz wie Bolle bin und das bin ich tatsächlich, aber ich erwähne es auch

00:28:42: deswegen, weil ich nochmal an der Stelle betonen möchte, dass man sich vielleicht auch manchmal

00:28:48: zu viele Gedanken macht, ob das Kind das schaffen kann und was Kinder so schaffen können. Und dass

00:28:53: man viel mehr darüber nachdenkt, kann mein Kind das jetzt, kann es das nicht, schafft es das,

00:28:59: schafft es das nicht. Ein Stadt einfach zu machen und zu probieren. Ich meine, im schlimmsten Fall

00:29:04: sagt er, das Kind hat einfach und setzt sich auf den Boden. Ich habe keine Lust mehr und bockt

00:29:08: drum oder sowas, aber mehr kann doch nicht passieren. Und notfalls kann man es ja immer noch auf

00:29:14: den Arm nehmen und nach Hause tragen. Aber man sollte die Kinder das wenigstens probieren lassen

00:29:20: und sie auch mal selbst über sich hinaus wachsen lassen, dass sie es auch selber Ziele erreichen

00:29:27: können. Unser Kind hat sich auch gefreut, dass sie ihre erste eigene Medaille hat und sie hatte

00:29:31: immer gesagt, dann schon vorher, bevor wir so überhaupt zu dieser Extremwanderung mitgenommen

00:29:36: haben, das war ja eher ihre eigene Motivation. Was er gesehen hat, Mama und Papa gehen ab

00:29:42: und zu mal zu so einer extrem langen Wanderung und hat immer gesagt, Mensch, sowas möchte ich auch

00:29:47: mal mitmachen, möchte auch mal mit. Und natürlich eine 50 Kilometer Wanderung haben wir auch gesagt,

00:29:52: das ist noch zu doll und sowas. Und haben dann einfach gesagt, na gut, dann lass uns doch die 30er

00:29:57: probieren, notfalls trage ich da den Rest, wenn wirklich gar nichts mehr geht. Aber nee,

00:30:02: hat sie durchgezogen und hat super geklappt. Und das ist natürlich echt super und ja,

00:30:11: wirklich toll. Und damit komme ich dann mal zum draußen sein und wandern für einen selbst.

00:30:23: Wie gesagt, bei mir ist es der, die Natur als Ausgleich zu meinem Job. Ich brauche

00:30:31: die Natur, das draußen sein und das motiviert mich natürlich dann auch immer wieder mal raus zu

00:30:38: gehen. Das heißt immer mal wieder, ich bin ja nun sehr viel draußen. Aber ja, das hilft natürlich.

00:30:45: Und es entschleunigt auch ein bisschen den Alltag, wenn man dann einfach mal eine Runde

00:30:51: spazieren geht oder wandern geht und die Natur genießt. Man denkt nicht mehr so viel an die Arbeit

00:30:58: oder was einen sonst noch so bedrückt, sage ich mal, sondern man ist draußen, kann die Natur

00:31:05: genießen und kann mal auf andere Gedanken kommen. Und für mich ist es draußen sein dann irgendwann

00:31:13: so wichtig geworden, dass ich auch gemerkt habe, wie kann man das anderen näher bringen. Nicht nur

00:31:19: deswegen habe ich ja zum Beispiel diesen unterwegs freien Kanal, der da draußen ein bisschen entwachsen

00:31:26: ist. Ich habe mittlerweile diesen Podcast hier aufgemacht und was ich aber auch gemacht habe,

00:31:31: ich habe mich im Herzklub mit angemeldet und bin da jetzt im erweiterten Vorstand. Hallo!

00:31:40: Hallo! Und kümmer mich da so ein bisschen und engagiere mich dort ehrenamtlich. Es geht jetzt

00:31:49: auch Richtung Wegewort, dass man dann die Wege kontrolliert, weil so oft wie ich draußen

00:31:56: unterwegs bin und sowas fallen mir natürlich auch schnell viele Wege auf, wo es vielleicht ein

00:32:01: bisschen Handlungsbedarf gibt und sowas. Und anstatt aber dann zu meckern und zu sagen,

00:32:05: ja hier müsste was gemacht werden, hier müsste was gemacht werden. Und es einfach nur anzukreiden,

00:32:10: habe ich mir gesagt, nee, komm, du guckst, wie du dich da selber mit engagieren kannst und wie

00:32:15: du dich da selber mit stark machen kannst. Und ja, deswegen habe ich mich jetzt im Herzklub mit angemeldet

00:32:25: und helfe damit, die Wege abzulaufen und zu gucken. Was natürlich für mich dabei eine

00:32:34: Motivation ist, auch dieses Ehrenamt zu begleiten, ist nicht nur, dass ich für mich selber dann

00:32:39: schönere Wanderwege habe, sondern ich freue mich natürlich auch riesig, wenn ich anderen diese

00:32:46: Freude machen kann. Und die sich auf einer Wanderung, weil wie gesagt, das Wander hilft einem beim

00:32:51: draußen sein, mal den Kopf frei zu bekommen. Und wenn man sich dann wieder ärgert muss und sei es

00:32:55: nur über einen Wanderweg, der vielleicht nicht so gut in Schuss ist, man ärgert sich ja doch kurz.

00:33:00: Und wenn ich das verhindern kann, dann hat es ja schon geholfen, sich da ehrenamtlich zu engagieren.

00:33:06: Also meine Motivation ist natürlich auch dann so ein bisschen anderen, eine Freude zu machen,

00:33:11: dass denen das gefällt. Deswegen ja auch, dass dieser gesamte Block mit unterwegs im Freien,

00:33:19: da stelle ich ja nun auch Touren extra vor und hoffe, wenn die Leute nachwandern, dass sie eben

00:33:24: so ein schönes Erlebnis wie ich habe oder dass ich ihnen Ideen geben kann. Hier, da kann man noch

00:33:30: eine schöne Wanderung machen. Genau, sowas motiviert natürlich ungemein. Und wenn man dann bei Instagram

00:33:38: auch oft Feedback kriegt, Mensch, das war eine tolle Tour oder das hast du aber schön gemacht.

00:33:45: Dieses ganze positive Feedback, was man da oft kriegt, das ist natürlich ein Riesenmotivator.

00:33:51: Also das macht natürlich richtig viel Spaß, sich dann da auch einzusetzen und so was. Und dann

00:33:57: kommt es einem auch alles gar nicht mehr so schlimm vor, dass man dann manchmal da wirklich

00:34:02: stundenlang Zeit investiert, gerade auch Wegepflege und so was. Das ist ja nicht mal schnell gemacht.

00:34:08: Und ja, aber wenn man dann wie gesagt, dieses positive Feedback erlebt und auch sieht,

00:34:14: wie schön eine Harz mittlerweile repräsentiert wird, auch auf Instagram, das ist natürlich

00:34:18: einfach perlig. Da freue ich mich natürlich riesig drüber. Und aus diesen ganzen Gedanken merkt

00:34:27: schon, es ist ja nicht nur die Wege, also nicht nur die Wege sind wichtig, sondern auch, wie es so

00:34:33: aussieht, wenn man in der Natur unterwegs ist. Daraus ist dann das auch mit dem,

00:34:41: wie engagiere ich mich noch Richtung Umweltschutz, das daraus dann so ein bisschen entstand. Wir

00:34:49: waren oft wandern und wie oft habe ich mich innerlich darüber aufgeregt, dass überall Müll

00:34:55: rumliegt und dass manche Leute einfach die Natur und die Umwelt nicht zu schätzen wissen und dann

00:35:01: überall ihr Müll hinschmeißen. Und auch da habe ich mir aber gesagt,, klar kann ich mich

00:35:07: jetzt innerlich aufregen, ich kann aber auch einfach was dagegen machen. Und ja, daraus ist

00:35:15: das dann so ein bisschen entstanden, dass wir mittlerweile jetzt mal abgesehen vom Winter so

00:35:19: gut wie auf jeder Tour einen großen Müllsack mit dabei haben und einfach anfangt Müll zu sammeln

00:35:25: und die Wege auf den wir wandern sauber zu machen und haben dadurch auch ein wesentlich

00:35:33: schöneres Erlebnis. Jetzt ist es natürlich auch schon passiert, habe ich auch schon mitgekriegt,

00:35:38: dass man eine Wanderung geht, dort Müll sammelt und zwei Wochen später geht man da wieder lang

00:35:43: und sammelt gefühlt genauso viel Müll. Aber ja, was soll ich mich darüber aufregen? Das bringt

00:35:48: alles nichts, deswegen handle ich da lieber und mache was. Und ich habe auch schon da viel

00:35:55: positives Feedback bekommen, nicht nur dass ich das mache, sondern auch, dass ich damit andere

00:36:02: motivieren könnte, das auch zu machen und auch sich zu sagen, ach komm, ich nehme Müllsack mit,

00:36:08: nehme Müllgreifer mit und mache das einfach auch auf der Wanderung. Das ist nicht schwer,

00:36:12: das ist nicht so zeitraubend, klar, dauert die Wanderung am Ende ein bisschen länger und wenn

00:36:19: man eher langsam spazieren geht oder sowas, dann ist das gar kein Problem, sowas auch mal neben

00:36:24: beizumachen und da habe ich mich auf jeden Fall auch wieder riesig gefreut, dass ich auch andere

00:36:28: motivieren könnte, was wiederum natürlich eine schöne Motivation auch für mich ist, zu sagen,

00:36:33: ja ok, ich mache das und wenn ich damit auch nur einen anstecke, ich sage jetzt mal anstecken,

00:36:39: wenn ich damit nur einen anstecke, der das auch mitmacht und sagt, komm, mach das auch,

00:36:44: dann hat sich es doch schon gelohnt. Und ja, das alles ist, es sind so meine Hauptmotivatoren,

00:36:53: Vater sein, das war natürlich ein ganz großer Motivator zu sagen, ja ok, möchte fit sein,

00:37:00: damit ich mit meinem Kind auch mithalten kann, dann die Liebe zur Natur und zur Umwelt, die

00:37:09: Liebe zum Wanderen, das hat mich dann für viele andere Sachen motiviert, wie eben das Müllsammeln,

00:37:16: wie eben das Ehrenamt für den Harzclub und sowas. Umweltschutz ist für uns in der Familie sowieso

00:37:24: ein ganz wichtiges Thema, weil ich mir auch sage, mein Kind muss noch wesentlich länger auf dieser

00:37:32: Welt leben und mit den Gegebenheiten umgehen, die hier kommen oder schon da sind und deswegen

00:37:41: versuchen wir uns natürlich auch für die Umwelt stark zu machen, uns dort zu engagieren und

00:37:46: unseren kleinen Beitrag zu leisten, damit unser Kind dann auch möglichst noch lange die

00:37:53: Natur und die Umwelt genießen kann in der Sicherheit. Genau und deswegen sind so die Hauptmotivatoren

00:38:01: sicherlich Verantwortung, das Vorleben als solches ein gewisses Bewusstsein zu entwickeln auch, ja und

00:38:11: die Freude an der Natur. Und da wäre jetzt meine Frage, ihr könnt mir ja gerne mal schreiben bei

00:38:20: Insta einfach oder bei WhatsApp, schreibt mir doch einfach mal was euch so motiviert, was euch

00:38:28: jedes mal wieder motiviert rauszugehen, was euch motiviert Sport zu machen oder was euch allgemein

00:38:35: so motiviert. Ich habe bei der Folge viel nachgedacht, als ich das Skript für diese Folge geschrieben

00:38:42: habe und sicherlich lief es jetzt an manchen Stellen ein bisschen holberig, aber ich habe wirklich

00:38:49: viel Zeit da rein investiert zu überlegen was motiviert mich denn wirklich, was ist eigentlich so

00:38:55: der Kern der mich motiviert rauszugehen, der mich antreibt Sport zu machen, mich für die Umwelt

00:39:02: und alles einzusetzen und das war tatsächlich interessant, weil oft denkt man darüber gar nicht

00:39:08: so viel nach was einen denn eigentlich motiviert, sondern es ist einfach, ja okay, jetzt ist

00:39:15: die Motivation da und man macht es dann, aber es hat mir auch geholfen für mich selber da mal

00:39:20: so ein bisschen drüber nachzudenken und zu reflektieren, was motiviert mich eigentlich und

00:39:27: deswegen wollte ich die Frage einfach mal an euch auch weiterreichen, erzählt mir doch gerne mal oder

00:39:32: schreibt mir gerne mal was euch so motiviert, genau in der nächsten Folge wird es dann um

00:39:38: Ziele gehen, wie gesagt passend zum Jahresabschluss dann, weil viele nehmen sich dann neue Ziele vor

00:39:46: fürs kommende Jahr und da möchte ich dann auch nochmal meinen Senf dazu geben und habe mir gedacht

00:39:52: Mensch, das ist vielleicht noch eine schöne Dezember Folge, die ich dann machen kann, wo es um Ziele

00:39:58: geht, ja dann bedanke ich mich fürs zuhören, ich hoffe die Folge hat euch gefallen und dann hören

00:40:07: wir uns beim nächsten mal, wenn es wieder heißt, unterwegs im freien Gespräche vom Wegesrand. Vielen

00:40:14: Dank, bis dahin, ciao!

Über diesen Podcast

Ich will dich rauskriegen. Weg vom Bildschirm, rein in die Natur. Ein Blog oder YouTube-Kanal würde dich wieder nur vor den Monitor holen – ein Podcast dagegen begleitet dich auch draußen: beim Wandern, Joggen, Spazierengehen oder einfach unterwegs sein.

In Unterwegs im Freien spreche ich über alles, was das Draußensein ausmacht – übers Wandern und Extremwandern; von kleinen und großen Touren; über Ausrüstung, Motivation und die Menschen, die man auf dem Weg trifft.

Ein Podcast für alle, die gern draußen sind – und manchmal einfach stehen bleiben, um zuzuhören.

von und mit Tom Wawerek

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