Unterwegs im Freien - Gespräche vom Wegesrand

Gespräche vom Wegesrand

Transkript

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Unterwegs im Freien Gespräche vom Wegesrand.

00:00:11: Ich bin wieder auf einer kleinen Runde rund um Quedlinburg unterwegs und nehme euch heute zu

00:00:20: einer weiteren Folge mit. Ich hatte ja in der letzten Folge viel ĂĽber Motivation geredet und schon da

00:00:28: angeteasert, dass ich in dieser Folge noch ein bisschen was zu Zielen erzählen möchte. Passend

00:00:34: jetzt zum JahresĂĽbergang. Ich weiĂź nicht wie es euch geht. Ich hoffe natĂĽrlich,

00:00:38: ihr habt die Weihnachtszeit gut ĂĽberstanden jetzt. Ich mache mir auf jeden Fall schon wieder

00:00:44: Gedanken über die Ziele für nächstes Jahr, denn das Jahr ist ja jetzt fast rum. Einige haben es

00:00:52: vielleicht schon gesehen. Ich hatte auch schon einen kleinen JahresrĂĽckblick gemacht auf Instagram,

00:01:00: wo ich meine erreichten Ziele noch mal kurz umrissen habe. Genau und seitdem mache ich mir

00:01:08: natĂĽrlich schon wieder Gedanken ĂĽber die neuen Ziele fĂĽr 2026, denn der Jahreswechsel steht

00:01:16: ja jetzt kurz vor der TĂĽr. Und wie gesagt, da hatte ich euch ja versprochen, dass ich noch mal

00:01:22: eine Folge zu Zielen mache, was so meine Erfahrungen sind beim Setzen von Zielen, weil die Motivation

00:01:32: gibt ja nur den Start, aber die Ziele geben ja dann so ein bisschen die Richtung vor und ja,

00:01:40: deswegen möchte ich dazu noch ein bisschen was sagen. Und gerade jetzt so zur Zeit sieht man ja auch

00:01:44: ĂĽberall die JahresrĂĽckblicke. Es geht schon darum, was man dieses Jahr geschafft hat, was

00:01:52: man im nächsten Jahr so vor hat. Genau und dann möchte ich euch noch ein paar Tipps geben oder

00:01:56: vielleicht einfach so ein bisschen drüber sprechen, wie das bei mir immer läuft. Ich recapituliere

00:02:01: natürlich viel, was es im alten Jahr gelaufen und was möchte ich im neuen Jahr besser machen.

00:02:09: Und da fange ich auch gleich mal mit einer kleinen Story an von letztem Jahr, also nicht 2025,

00:02:17: sondern 2024, weil auch dieses Jahr habe ich einige Ziele nicht erreicht, die ich mir vorgenommen habe.

00:02:24: Und ich bin deswegen jetzt aber nicht demotiviert oder fĂĽlle mich schlecht, sondern

00:02:31: ich habe mittlerweile einen ganz guten Umgang damit gefunden, auch einfach aus den nicht

00:02:37: erreichten Zielen zu lernen. Und dabei hat mir 2024 sehr geholfen, in dem Jahr hatte ich mir sehr

00:02:45: hohe Ziele gesteckt, zum Beispiel die 6000 Kilometer zu FuĂź und wenn man das mal runter rechnet,

00:02:55: ich meine, ich hatte mir dieses Ziel einfach so gesetzt. Ich habe gesehen, dass ich im Vorjahr,

00:03:00: also 2023 so 5000 Kilometer zu FuĂź geschafft hatte und das war ganz schick aus.

00:03:07: Und dann dachte ich mir, mach so im nächsten Jahr einfach 6000 Kilometer. Und dann habe ich mir

00:03:14: dieses Ziel ziemlich schnell gesetzt gehabt, ohne da groĂź drĂĽber nachzudenken. Und ja, als ich

00:03:22: dann dieses Ziel dann aber wirklich mal ĂĽberdacht habe und da hatte ich es schon gesetzt,

00:03:29: ich dann so ĂĽberlegt, gut, das sind dann 500 Kilometer im Monat und das heiĂźt 125

00:03:36: Kilometer zu FuĂź jede Woche und die muss man dann auch abreiĂźen. Und natĂĽrlich habe ich das

00:03:44: probiert, weil wie gesagt, ich hatte mir das Ziel gesetzt, ich hatte es auch gepostet und geteilt

00:03:48: und gesagt, hier komm, das mache ich. Also war natĂĽrlich das dann auch, dass ich das durchziehen

00:03:53: möchte. Ja, also ging das los und am Anfang ging das auch alles gut und ich habe natürlich im

00:04:02: Weiser voraus, sich mir auch schon Kilometer Guthaben aufgebaut, also schon gleich am Anfang

00:04:09: natürlich mehr gemacht, als hätte sein müssen, einfach damit man, wenn mal irgendwas dazwischen

00:04:15: kommt, man ausfällt, krank wird etc., dass man das kompensieren kann. Und das hat

00:04:24: auch soweit das erste halbe Jahr ganz gut geklappt, dann kam leider ein Krankenhausaufenthalt dazwischen,

00:04:33: kann man nicht, zwisch, steckt man nicht drin,, da war ich eine Woche dann im Krankenhaus,

00:04:41: das war ja dann auch der Moment, wo ich mal ein Bewegungsring nicht mehr geschlossen habe.

00:04:47: Am Anfang hatte ich ja noch eine Apple Watch und da hat man so einen Bewegungsring, um das

00:04:52: vielleicht auch nochmal aufzuklären, weil viele das vielleicht damals mitgekriegt haben, wo ich

00:04:56: immer gesagt habe, der Bewegungsring schlieĂźt sich nicht von alleine. Bei Apple hat man so ein

00:05:01: Bewegungsring, wo man die täglichen zusätzlichen Kalorien festlegt, die man verbraucht. Und da kann

00:05:09: man sich eine Zahl aussuchen und ich hatte damals mit meinem Wanderbody einmal gesagt,

00:05:14: , 1000 ist eine schöne Zahl, also nehmen wir mal die 1000 und dann haben wir wirklich versucht

00:05:21: oder haben es auch geschafft, jeden Tag diese 1000 Kalorien zusätzlich zu verbrennen. Und das

00:05:29: war allein schon ein Ziel, wo wir gesagt haben, mein lieber Scholli. Aber dazu erzähle ich dann

00:05:36: vielleicht nochmal mehr, jetzt erstmal zu den 6000 Kilometern. Jedenfalls war ich dann im Krankenhaus

00:05:44: und da konnte ich dann nicht mehr Kilometer sammeln, da ist dann wie gesagt auch dieser

00:05:51: Bewegungsring, die Streak hat da auch aufgehört und das war schon so ein kleines Motivationsloch.

00:05:58: Aber ich hatte mir zu dem Zeitpunkt eigentlich schon genug Kilometer rausgearbeitet, um auch mal

00:06:05: zwei Wochen, selbst wenn ich in zwei Wochen keinen Kilometer schaffe, dass ich das mit den 6000

00:06:12: noch schaffe. Ja, danach hat mir mein Körper dann aber die Quittung gegeben, ich habe natürlich dann

00:06:18: nach dem Krankenhaus wieder voll aufgedreht, gleich sofort wieder voll durchgestattet und das

00:06:25: hat meinem Körper gar nicht gut getan. Ich hatte im Krankenhaus schon gemerkt, dass mein Körper

00:06:29: ĂĽberhaupt froh war, dass ich mal eine richtige Ruhepause hatte, weil bis dahin, wie gesagt,

00:06:35: täglich tausend zusätzliche Kalorien. Man hat nie wirklich ein Restday und dementsprechend

00:06:43: erholt, hatte sich dann mein Körper im Krankenhaus und war dankbar, dass ich mal rumliegen konnte.

00:06:49: Im Kopf war das natĂĽrlich das Worst Gaze fĂĽr mich, aber wie gesagt muss man durch,

00:06:55: passiert aber, danach dann wieder voll aufgedreht und wieder Vollgas gegeben, ja und dann

00:07:02: kam da auch noch ein Stechen im Knie, am Anfang war es ein Stechen, dann wurde es immer mehr und

00:07:09: , wie man dann manchmal so ist oder so doof, wie man manchmal ist, hört man dann nicht auf die

00:07:15: Warnsignale, die einem der Körper gibt, sondern man will ja durchziehen und um jeden frei ist und ja,

00:07:23: die Quittung gab es dann, indem ich mich gar nicht mehr bewegen konnte und

00:07:29: zwei Wochen lang KrĂĽcken tragen musste, damit ich ĂĽberhaupt noch irgendwo hingehen kann.

00:07:35: Nachhinein denke ich mir auch, mein Gott, was habe ich mir da angetan, aber ja,

00:07:39: ja und da war dann, ich glaube, drei oder vier Wochen, wo ich mich wirklich nicht mehr groĂź

00:07:46: bewegen konnte, alleine zwei Wochen, wie gesagt, auf KrĂĽcken, da ist dann einfach nichts mehr mit

00:07:52: Kilometer sammeln und das war dann auch eine richtige Zwangspause und ja, ging gar nichts mehr,

00:08:00: und dadurch habe ich dann aber kilometertechnisch so viel eingerissen, das konnte ich nicht mehr

00:08:07: kompensieren, also mit dem Krankenhaus zusammen waren das ja dann insgesamt

00:08:13: circa sechs Wochen, in denen ich keine Kilometer sammeln konnte, das heißt, ein Minus von ungefähr

00:08:20: 600 Kilometern und das konnte ich einfach nicht mehr kompensieren, ohne mein Körper wieder kaputt

00:08:25: zu schinden und das wollte ich nicht, ich meine, man muss auch sagen, ich merke das Knie bis

00:08:30: heute teilweise noch, manchmal, wenn ich dann wirklich sehr schnell gehe oder sowas, dann merke

00:08:38: ich manchmal und dann sagt mir mein Körper schon hier, mach mal wieder langsam und mittlerweile

00:08:43: mache ich das dann auch tatsächlich und höre da auf die Signale, aber ja,

00:08:50: man lernt daraus und deswegen möchte ich das vielleicht auch einfach mal erzählen, dass

00:08:54: auch vielleicht andere schon aus der oder ihr aus der Erfahrung profitieren könnt,

00:09:00: vielleicht habt ihr auch selbst schon solche Erfahrungen gemacht, bei sowas schreibt es mir

00:09:04: gerne, ich unterhalte mich da gern drĂĽber und lese sowas auch gerne, was andere fĂĽr Erfahrungen

00:09:10: gemacht haben, vielleicht kann ich auch noch daraus lernen oder sicherlich kann ich einiges noch

00:09:16: daraus lernen, ja, jedenfalls habe ich diese Kilometer dann nicht mehr reinholen können und

00:09:21: war dann am Ende bei 5800 Kilometern, was fĂĽr mich natĂĽrlich auch beeindruckend war

00:09:31: an Kilometern zu FuĂź in einem Jahr, aber es war nicht das Ziel, was man erreicht hat und

00:09:36: natĂĽrlich hat mich das so ein bisschen runtergezogen damals, deswegen vielleicht auch noch das Thema

00:09:44: mit dem Bewegungsring, wie gesagt bei Apple könnte man so ein Bewegungsring einstellen und

00:09:50: da hatte ich diese 1000 zusätzlichen Kalorien und Ziel war es, das 365 Tage lang durchzuziehen,

00:09:57: also ein Jahr, meinem Wanderbody und ich wir sind aber nicht genau am ersten gestartet,

00:10:05: sondern irgendwann mitten im Jahr und deswegen waren im Krankenhaus, hatte ich dann, als ich

00:10:10: ins Krankenhaus gekommen bin, 224 hatte ich so etwas ĂĽber 400 Tage das durchgezogen,

00:10:18: mit täglich wirklich 1000 Kalorien zusätzlich durchballern und ich denke jeder von euch kann

00:10:26: sich so halbwegs vorstellen, wie viel das eigentlich ist und was man da machen muss, also es sind

00:10:31: eigentlich gute, je nachdem mit welcher Intensität man trainiert, aber zwei bis vier Stunden sporttäglich

00:10:39: sind das dann und das muss man auch erstmal alles unterkriegen und dementsprechend war

00:10:44: natĂĽrlich erstmal so ein Dauner, als ich dann dieses Streak gebrochen habe und im Nachhinein

00:10:56: sage ich mir jetzt, es war auch eine Erleichterung, weil die Streak endlich gebrochen war und ich

00:11:01: diesen Druck nicht mehr hatte, weil das war teilweise so, dass wir vorm Urlaub bin ich dann

00:11:08: halb vier irgendwann aufgestanden oder so, weil der Flug ging ja morgens und man musste diese 1000

00:11:14: Kalorien zwangsläufig fertig kriegen und dann ist man mir gesagt,

00:11:21: halb vier aufgestanden und schon erstmal laufen gegangen, erstmal raus, erstmal laufen, erstmal

00:11:27: schon den Bewegungsring zu machen, damit man dann im Flugzeug und auf der Reise in den Urlaub

00:11:34: entspannen kann und erstmal relaxen kann, bis zum nächsten Tag natürlich und man hat richtig

00:11:41: gemerkt, dass sich der ganze Tagesablauf nur noch darum gedreht hat. Am Anfang, als ich diese

00:11:49: das angefangen habe, habe ich auch, hat man noch nicht ganz so doll drauf geachtet

00:11:57: oder er hat es auch manchmal so ein bisschen vergessen sage ich mal und dann war es teilweise so,

00:12:04: dass ich nachts um 23 Uhr dann gemerkt habe, oh man, du hast ja diesen Ring noch gar nicht zu

00:12:10: jetzt aber schnell und dann je nachdem wie viele Kalorien man dann hatte, ich weiĂź einmal bin

00:12:17: ich dann nachts um 23 Uhr rausgegangen und nicht laufen gewesen, sondern sprinten gewesen,

00:12:23: einfach nur um den Puls bis ans Ende zu knallen, weil da sammelt man am meisten Kalorien und am

00:12:30: schnellsten, damit ich das noch vor 24 Uhr schaffe, es war aber sehr knapp und ich war

00:12:36: fix und alle danach, der nächste Tag war ja eine absolute Qual, aber ich hatte Zeit geschafft

00:12:45: und trotzdem man merkt schon wie ein Ziele dann auch stressen können, die man sich setzt und

00:12:52: gerade so statische Ziele, wo man sagt, das musst du täglich schaffen oder ich nehme

00:12:58: jetzt vor, täglich das zu machen, so eine statischen Ziele, da versuche ich gar nicht mehr hin zu

00:13:05: kommen. Jetzt war ja die Kilometer Challenge vom Mammutmarsch, dieser Adventskalender,

00:13:15: da musste man ja auch täglich Kilometer sammeln, aber ich sage mal, da ging das noch, weil das,

00:13:20: also das Ende absehbar war, es waren 24 Tage und was da auch der Vorteil war, es war

00:13:28: jetzt nicht so, dass du jeden Tag so viele Kilometer machen musst, sondern dass du ein bisschen gucken

00:13:34: konntest und dass, dass man sich das ein bisschen flexibler gestalten konnte, ich meine an einem

00:13:38: Tag hat man mal die 30 Kilometer gemacht oder die 24 um das TĂĽrchen 24 zu machen und

00:13:46: an einem Tag hat man dann mal weniger gemacht, um ein kleineres Türchen zu öffnen.

00:13:53: Und gut, bei mir war jetzt sowieso die 10.000 Schritte, das versuche ich natĂĽrlich immer noch,

00:14:01: die täglich voll zu machen, aber ansonsten halte ich mich von so täglichen Zielen eigentlich

00:14:07: mittlerweile fern, weil wie gesagt, sie eng ein ein und es artet dann teilweise mehr in Stress aus,

00:14:15: als als es den Nutzen bringt, ein Ziel soll ein Jahr motivieren und der Weg ist das Ziel,

00:14:25: ja das stimmt, der Weg ist unter anderem auch mit das Ziel, aber man möchte ja trotzdem dieses

00:14:33: Ziel dann auch irgendwann erreichen und deswegen sollte man schon gucken oder aufpassen, wenn man

00:14:39: sich Ziele setzt, dass die auch so flexibel in den Alltag mit reinpassen, weil man muss es

00:14:47: dann auch mit Familie und allem koordinieren. Jetzt diese Dezember Challenge, da musste ich

00:14:54: auch gucken, die langen Märche, wann mache ich die, damit das mit meiner Familie, mit Frau und

00:15:01: Kind dann zusammenpasst und das auch harmoniert, dass sie dann nicht sage ich mal vier Stunden alleine

00:15:08: da sitzen, weil ich jetzt sage, ich gehe jetzt am Samstag Nachmittag noch mal vier Stunden spazieren,

00:15:15: um da ein paar Kilometer zusammen, dann muss man auch gucken, wann kriege ich das unter,

00:15:21: ich mach das dann meistens zum Beispiel abends auch mal, wenn das Kind schon im Bett liegt oder so was,

00:15:26: dann abends noch mal eine Runde raus, wo es dann nicht so stört, aber es ist dann auch Zeit,

00:15:32: die einem als Pärchen fehlt. Genau, da muss man also gucken. Dann haben wir ja zum Beispiel ein Ziel,

00:15:41: was ich mir dieses Jahr gesetzt hatte, die Hotzer Wandernade, also den Wander Kaiser voll zu kriegen

00:15:50: und das ist zum Beispiel ein Ziel, was ich gerissen habe, also was ich nicht geschafft habe,

00:15:56: weil jetzt bei uns größtenteils noch Stempel im Westharz offen sind

00:16:03: und das war schon vor dem Winter so und jetzt sind die Tage einfach so kurz geworden,

00:16:10: dass wir das einfach nicht mehr unterkriegen. Wir haben es dann ĂĽberlegt, wie machen wir das,

00:16:16: aber wenn man dann mit dem Kind erst mal eine Stunde bis anderthalb Stunden anreist,

00:16:23: dann rund 15 Kilometer werden jetzt die ganzen Runden dort drĂĽben gewesen, die wir

00:16:28: schon vorbereitet haben und auf den Runden hat man dann aber meistens oft nur zwei Stempel oder so

00:16:35: was, weil die dort nicht ganz so optimal zusammen liegen, zumindest die, die wir jetzt noch

00:16:41: ĂĽber haben und dann muss man wieder eine Stunde bis anderthalb Stunden zurĂĽck und ja, die Tage sind

00:16:49: dafĂĽr einfach mittlerweile zu kurz und was uns auch bei der Wandernade aufgefallen ist,

00:16:56: deswegen will ich sagen, nee, wir machen an der Stelle, dann schaffen wir das nicht dieses

00:17:01: Jahr, sondern nächstes Jahr ist auch noch ein Jahr, wo wir das weitermachen können. Das wir gemerkt haben,

00:17:08: dass wir schon Termine abgesagt haben oder auch Treffen mit anderen,

00:17:16: andere Wanderungen nicht gemacht haben, obwohl uns da vielleicht die Strecke besser gefallen

00:17:21: hätte oder wo wir gesagt haben, Mensch, da würden wir mal wieder gerne Wandern gehen, haben wir

00:17:26: dann nicht gemacht, weil wir gesagt haben, ja gut, die Stempel haben wir schon, das bringt uns nichts.

00:17:31: Wir gucken jetzt, dass wir wieder eine Tour machen, wo wir Stempel sammeln können und klar ist,

00:17:38: dass so ein bisschen selbstgemachter Druck, den man sich da aufbaut, das mĂĽsste man nicht machen,

00:17:44: aber ja, macht das Stempel sammeln dann doch süchtig und man möchte ja irgendwann

00:17:49: dann auch diesen Wanderkaiser voll haben und deswegen haben wir das gemerkt, dass man dann

00:17:56: auch an vielen Stellen schon zurĂĽcksteckt und nur noch nach dieser Wandernadel guckt und

00:18:05: giert, sage ich mal und ich habe mich da auch schon mit anderen drĂĽber unterhalten, die genau das

00:18:12: gleiche berichten, die dann auch gesagt haben, jetzt wo sie die Wandernadel voll haben und den

00:18:17: Wanderkaiser haben, dass sie zum Beispiel das zwar noch ein zweites Mal machen oder so, aber das

00:18:23: dann auch wesentlich entspannter angehen, weil sie jetzt den einen voll haben und dann ist

00:18:29: das mal gut und die haben auch gesagt, es ging gerade die letzten 50 Stempel dann oder sowas,

00:18:37: da geht es nur noch darum, Stempel sammeln, Stempel sammeln, Stempel sammeln und da geht es

00:18:43: weniger darum, das noch zu genieĂźen dann und das wollten wir jetzt verhindern und haben auch

00:18:50: gesagt, es muss ja auch dem Kind noch SpaĂź machen, ich meine so ein Kind merkt das natĂĽrlich auch,

00:18:55: wenn dann alles eher so zwangen ist und gestresst ist und das wollten wir nicht und deswegen haben

00:19:02: wir jetzt einfach gesagt, ja okay, dann wird es dieses Jahr nichts mit dem Wanderkaiser,

00:19:06: dann machen wir das nächstes Jahr weiter und das ist auch das, was ich nochmal betonen möchte

00:19:14: bei den Zielen, wenn ihr euch Ziele ausmalt für nächstes Jahr, überlegt euch einen entspannten

00:19:22: Ansatz dabei, dass man Ziele auch ruhig mal reiĂźen kann und dass das kein Untergang ist,

00:19:30: ich meine ich habe dieses Jahr auch zum Beispiel das Ziel gehabt mit den 2500 Kilometern mit dem

00:19:36: Rad noch fahren, das ist jetzt eigentlich fĂĽr Fahrradfahren gar nicht so viel im Jahr, aber ich

00:19:43: habe es einfach zeitlich nicht mehr untergekriegt und dann muss man sich das auch

00:19:47: eingestehen, fĂĽr mich war jetzt laufen und vor allen Dingen wandern wichtiger und wenn das

00:19:53: zeitlich dann nicht mehr reinpasst, dann ist das so und dann muss man schauen,

00:20:00: dass man damit dann aber auch fein ist, wenn man sagt ja okay, das Ziel erreiche ich nicht,

00:20:07: weil ich das vorhin erwähnt habe, ich hatte ja schon mal das Wort Streaks gesagt,

00:20:15: das ist so, eine Streak muss man ja dann eigentlich täglich oder man setzt sich andere

00:20:22: Streaks einmal wöchentlich, einmal monatlich, es gibt ja ja mittlerweile auch zig tausende Apps

00:20:28: gefĂĽhlt, die man dafĂĽr nutzen kann, um sich Streaks einzurichten, wir haben das auch gemacht, aber

00:20:36: wie ich anfangs schon erwähnt habe, ich setze mir keine Streaks mehr, wo ich täglich irgendwas

00:20:41: schaffen muss, weil das ist einfach für mich nicht mehr Ziel für und ich möchte ja, dass ich Spaß

00:20:48: dabei habe meine Ziele zu erreichen und sicherlich sollen die Ziele motivieren und auch rausbringen,

00:20:58: aber sie sollen einen nicht im Alltag einschränken und einen dann am Ende stressen und das

00:21:06: sind auch so die Vorteile, sie bringen zwar Routine und Struktur und schaffen klare Rahmen, das muss

00:21:12: ich machen, aber wie gesagt sie sind auch unflexibel, deswegen haben wir jetzt angefangen

00:21:17: uns eher so Streaks auf Woche oder Monatsbasis zu setzen, denn auch das mit den 10.000 Schritten

00:21:24: klar ist es schön den grünen Haken bei Garmin etc. zu haben, hier du hast ein tägliches Schrittziel

00:21:32: erreicht, aber ich gucke da mittlerweile eher, dass ich im Monat auf mein Schrittziel, was ich

00:21:39: mir setze komme und dann schaue, dass die durchschnittliche Anzahl für die täglichen Schritte

00:21:46: dann einen bestimmten Wert hat oder sowas, so kann man das Ganze ein bisschen flexibler

00:21:51: gestalten, ist vielleicht auch eine Idee für euch, falls ihr manchmal sagt, oh Mensch diese täglichen

00:21:58: Schritte, das ist mir zu doll, ich habe auch schon von Leuten gesehen, die dann abends einfach mir

00:22:04: gesagt haben, sie wackeln mit dem Arm, damit sie noch auf die Schritte kommen, das ist dann

00:22:08: auch nicht zielfĂĽhrend und bringt dann auch relativ wenig, weil dann ist das Bewegungsziel ja

00:22:14: verfehlt, ich meine es geht ja darum am Ende, dass man sich mehr bewegt. Was ich mir noch

00:22:20: aufgeschrieben habe, Ziele mit Freunden, ich hatte ja auch schon in der Motivationsfolge gesagt,

00:22:27: dass es hoch motivierend sein kann, sich gemeinsam mit Freunden Ziele zu stecken,

00:22:32: beziehungsweise sich gegenseitig zum Sport zu animieren, sich rauszubringen und sowas, weil es

00:22:38: immer schwieriger ist, jemanden an etwas abzusagen und genauso geht das natĂĽrlich, wenn man

00:22:43: sich mit Freunden Ziele steckt oder sich mit Freunden challenged, also herausfordert und das mache

00:22:52: ich eigentlich ganz gerne, mit meinem Wanderbody schreibe ich eigentlich auch recht viel einfach nur

00:23:00: darüber, wenn wir uns Ziele setzen oder versuchen, einfach länger durchzuhalten als die anderen bei

00:23:08: irgendwelchen Streaks oder oder Läufen etc. und das motiviert natürlich auch und wenn man dann

00:23:18: am Anfang sich Ziele steckt, ich möchte in diesem Jahr so und so viel laufen, so und so vier Kilometer

00:23:25: und der andere setzt sich ebenso hohes Ziel und sowas, ist es natĂĽrlich auch immer so ein bisschen,

00:23:31: dass man sich gegenseitig pusht und sagt, hier auch komm, wie sieht es denn aus, wie weit bist

00:23:36: denn schon, ich bin ein bisschen voraus, erst mal ein bisschen voraus und ja, das zieht einen dann

00:23:43: wieder raus oder motiviert einen natürlich auch wieder mehr zu machen. Ja, dann möchte ich

00:23:51: noch eine Sache erzählen zu dem Thema Ziele setzen zum Neuer, weil ja, jetzt ist wieder Neuer und

00:23:59: natĂĽrlich setze ich mir da auch wieder einige Ziele, ich habe aber damals oder was heiĂźt damals,

00:24:06: ich bin eigentlich eher der Meinung, dass gerade Neuersvorsätze oft gegen Baum fahren, weil es

00:24:12: ist so ein Standard oder so ein ungeschriebenes Gesetz, dass man sich zu Neuer neue Ziele

00:24:21: steckt dann fĂĽrs neue Jahr und die dann versucht zu erreichen oder da dann hinterherjagt und

00:24:29: meistens sind es dann aber eben Ziele, die man sich einfach steckt, weil ja, weil es

00:24:36: dieses ungeschriebenes Gesetz ist, ich muss das jetzt zu Neuer machen und dann muss ich das

00:24:42: durchziehen, geht oft eigentlich in die Hose, das ist ja auch Fitnessstudios und so was, die

00:24:49: wissen das ja, deswegen gibt es zu Neuer und im Januar immer die super Angebote fĂĽr Fitnessstudios

00:24:55: für die ein bis zwei Jahresverträge, man meldet sich an, weil man den guten Vorsatz fürs

00:25:01: neue Jahr hat, hoch motiviert und es flacht dann ganz schnell ab. In meiner Erfahrung damit war

00:25:08: zum Beispiel damals mit dem Rauchen, ich habe leider sehr lange geraucht und weil ich immer mal

00:25:16: probiert aufzuhören, oft auch zu Neuer und das eine Mal habe ich mir dann einfach gesagt,

00:25:22: ne zu Neuer setzt ihr das jetzt nicht als Vorsatz oder sowas zu Neuer, hörst du auf keinen Fall,

00:25:28: das wird auf jeden Fall wieder blödsinn und ja, habe ich da noch nicht gemacht. Am 5. Januar

00:25:37: dann fahrst du dann tatsächlich mal zur Welt, nicht dieses Jahr schon, mittlerweile glaube ich,

00:25:42: acht Jahre her, stand ich auf dem Balkon, gerade geraucht und habe dann gemerkt, so Mensch, du

00:25:49: hustest es nur noch, du rauchst immer leichtere Zigaretten, so kannst du nicht weitergehen. Noch

00:25:54: viel leichtere Kannste fast nicht mehr rauchen, also musst du doch jetzt mal langsam

00:26:00: den Schlussstrich da ziehen und aufhören, ja und dann habe ich mir tatsächlich gesagt, okay,

00:26:06: dann keine Ausreden mehr, kippe weg und gut, habe dann tatsächlich meine Kippe ausgemacht,

00:26:12: habe meiner Frau gesagt, sie soll die Paar Schachteln, die ich noch hatte, erst mal wegpacken,

00:26:19: hat sie gemacht und die ersten zwei Wochen beim Rauchen aufhören ist die körperliche

00:26:26: Abhängigkeit, die man da überwinden muss, danach ist es eher eine Kopfsache, aber diese

00:26:32: körperliche Abhängigkeit, man ist gereizt, ich war unausstehlich, glaube ich und ich bin

00:26:39: da meiner Frau auch sehr dankbar, dass ihr das dann ertragen hat, die Zeit und mich da unterstĂĽtzt

00:26:46: und ja, da habe ich es dann tatsächlich geschafft, das war ein Punkt, wo ich gesagt habe, ja, vielleicht

00:26:52: sollte man sich nicht immer nur Neujahrsziele setzen, sondern wenn man was hat oder was verfolgen

00:26:58: möchte und sich ein Ziel setzen möchte, dann ist das eigentlich völlig egal, weil man damit anfängt,

00:27:03: das muss nicht unbedingt neuer sein, aber es machen die meisten zu neuer, fasse ich das

00:27:11: nochmal zusammen mit den Zielen, was ich euch eigentlich sagen wollte, sind, wenn ihr euch Ziele

00:27:16: setzt, setzt sie nicht so steif, Ziele sollen motivieren und fordern, sie sollen auch SpaĂź machen,

00:27:23: also es soll SpaĂź machen, sie zu erreichen, das heiĂźt, man muss wirklich ne Balance finden und

00:27:30: dann auch vielleicht jedes Jahr oder wie auch immer gucken, wenn ihr ein Ziel verfehlt, war es

00:27:37: vielleicht einfach zu hoch gesetzt, zu hoch angesteckt oder gab es Komplikationen zwischendurch,

00:27:44: war es vielleicht zu steif gesetzt, das Ziel nicht flexibel genug, also rekapitulieren,

00:27:50: warum hat man das Ziel nicht erreicht und dann überlegen, wie könnte das nächste Ziel aussehen.

00:27:56: Das ist so ne Gratwanderung, weil ein Ziel wie gesagt, es soll ja auch motivieren und es soll

00:28:01: ja auch ein Ansporn bleiben, dieses Ziel zu erreichen, weil wenn du das Ziel zu einfach

00:28:08: erreichst, na ja, dann ist es so ein bisschen an diesem Motivationspunkt vorbei, also es sollte

00:28:16: auch schon fordern und man sollte auch schon ein bisschen was in die Waagschale werfen mĂĽssen,

00:28:22: um dieses Ziel zu erreichen, damit man sich dann auch dementsprechend freut, wenn man das Ziel erreicht.

00:28:29: Und dann wäre natürlich jetzt meine abschließende Frage an euch. Wie ist es bei euch? Habt ihr euch

00:28:37: schon Ziele gesetzt? Nehmt ihr euch auch immer Neujahrsziele vor oder macht ihr das einfach eher

00:28:43: spontan und vielleicht habt ihr auch noch ein paar Ideen, was bei euch gut klappt an Zielen,

00:28:49: vielleicht habe ich ja irgendwas vergessen oder nicht erwähnt, was funktionieren könnte.

00:28:55: Ja, dann bedanke ich mich bei euch fürs Zuhören. Ich hoffe, die Folge hat euch gefallen. Ich hoffe,

00:29:02: ihr konntet ein bisschen was mitnehmen oder habt zumindest einen besseren Einblick in meine

00:29:08: Planung von Zielen bekommen und meine Ansichten zu zielen. Wie gesagt, wenn ihr Feedback habt,

00:29:16: lasst es mich gern wissen, schreibt mir gerne auf WhatsApp oder bei Instagram. Den Link dazu findet

00:29:25: ihr wie immer in den Shownotes und ansonsten wĂĽnsche ich euch jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr,

00:29:31: kommt gut rein. Die nächste Folge kommt dann natürlich 2026. Genau, also kommt gut ins neue Jahr

00:29:39: und bis dahin. Danke fürs Zuhören, ciao!

Ăśber diesen Podcast

Ich will dich rauskriegen. Weg vom Bildschirm, rein in die Natur. Ein Blog oder YouTube-Kanal würde dich wieder nur vor den Monitor holen – ein Podcast dagegen begleitet dich auch draußen: beim Wandern, Joggen, Spazierengehen oder einfach unterwegs sein.

In Unterwegs im Freien spreche ich über alles, was das Draußensein ausmacht – übers Wandern und Extremwandern; von kleinen und großen Touren; über Ausrüstung, Motivation und die Menschen, die man auf dem Weg trifft.

Ein Podcast für alle, die gern draußen sind – und manchmal einfach stehen bleiben, um zuzuhören.

von und mit Tom Wawerek

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